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WLM Modellbau
Stand: 13.01.2017

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Folgende Scalemodelle sind nachfolgend beschrieben:

Moswey 2, Moswey 4, Moswey 4a und Moswey 6

Unser besonderer Dank gilt Lukas Schaub, der uns die Bilder und die

entsprechenden Informationen zur Verfügung gestellt hat.

 

Flugmodellbau Moswey 2  

Die stolzen Erbauer der Moswey 2 Ruedi Straub (li.) und Lukas Schaub.

Das Modell ist im Maßstab 1:3 gehalten und hat somit eine Spannweite

von 4,60 m (Original 13,80 m).

Wunderbarer und arbeitsaufwendiger Rohbau.

 

Die Aufnahmen sind vom Dezember 2010.     

  

Realistischer Pilot und farbenfrohe Markierung.                    Die Instrumentierung ist hervorragend gestaltet.

 

Das Modell im F-Schlepp. Es begeistert durch eine wunderschöne Optik.

 

Flugmodellbau Moswey 4 und Moswey 4a

Idee: 1992

Erste Zeichnungen im Dezember 1992

Beteiligte: Cornel Hasler, Ruedi Straub, Lukas Schaub

Erstflug: Moswey 4: 10.06.1995; Moswey 4a: 01.05.1996

Technische Daten:

Moswey 4
Moswey 4a
Spannweite 576 cm

636 cm

Profiltiefe innen

58 cm

66 cm mit Anformung

58cm

66 cm mit Anformung

Profiltiefe außen 21 cm 21 cm
Flächeninhalt (ohne HLW) ca. 2,18 m² ca. 2,295 m²
Profilstrak Eppler 68 auf Eppler 66 Eppler 68 auf Eppler 66
Höhenleitwerk- Spannweite 131 cm 131 cm
Höhenleitwerk - Profil NACA 012 NACA 012
Rumpflänge 254 cm 254 cm
Gewicht 19,5 kg  
Flächenbelastung ca. 89,8g/dm² 84,5g/dm²

 

Diese Moswey 4 ist nicht 100% maßstabsgetreu, da Lukas die Originalpläne erst später ausfindig

machen konnte.

Bilder der "neuen" maßstabsgetreuen Moswey 4 siehe unten! Sie wurde im Oktober 2014 eingeflogen.

 

 

  

 

 

Modelle der Moswey 4a (HB-522)            

und Moswey 4 (HB-520)

 

 

Erstflug des originalgetreuen Nachbaus der Moswey 4 im August 2014

auf dem Flugplatz Schupfart.

Letzte Vorbereitungen für den ersten F-Schlepp.

Findet der Riesenaufwand für die jahrelange Forschung über das Original und viele

Jahre Bauzeit ein Happy End?

 

Das Modell im Maßstab 1:2,5, Spannweite 580 cm, Gewicht 19,8 kg,

nach schönem Flug und perfekter Landung wieder am Boden.

 

                    

                      

  

 

Flugmodellbau Moswey 6

 

Erbauer und Eigentümer:         Lukas Schaub und Cornel Hasler

Bauzeit mit Unterbrechungen: 6 Jahre, reine Bauzeit ca. 800 Stunden.

                                                   Natürlich ist ein solcher Scale-Nachbau ohne kompetente

                                                   Helfer undenkbar, zum Beispiel für Lackierung,

                                                   Beschriftungen, Ziehen der Haube und Fräsarbeiten.

Erstflug:                                    08.05.2018 auf dem Flugplatz Schupfart, CH,

                                                  Start: 19.10 Uhr, Landung: 19.50 Uhr

Sonstiges:                                 Nachdem CAD-Zeichnungen anhand der Originalpläne

                                                  von Lukas und Cornel erstellt werden konnten, waren die

                                                  Voraussetzungen für ein originalgetreues Modell gegeben.

Modelldaten:                           Maßstab: 1:2,5

                                                 Spannweite: 7,60 m

                                                 Länge: 3,34 m

                                                 HLW-Spannweite: 1,76 m

                                                 Flächenprofil: Gö 549, ab Querruder gestrakt auf Gö 549 / 12%

                                                 Flügelfläche: 3,4 m²

                                                 Gewicht: 29,8 kg

Die nachfolgenden Bilder stammen vom Erstflug des Modells und wurden uns im Mai 2018

von Lukas Schaub zur Verfügung gestellt.

 

Das beeindruckende Modell kurz vor seinem Erstflug am 08.05.2018.

 

Nachfolgend die einzelnen Vorarbeiten.

  

Toni Leuenberger und Lukas Schaub beim Aufbau des riesigen Scalemodells Moswey 6. Aufgrund der Ausmaße und des

Gewichts ist der Aufbau eine "Gemeinschaftsaufgabe". Die Flächen sind pro Seite zweiteilig; der Rumpf aus Gewichtsgründen

"am Stück", um die Bleizugabe in der Rumpfspitze nicht noch weiter zu erhöhen. In der derzeitigen Ausführung sind schon

6 kg Blei notwendig.

                                         

                                         Anbringung und Anschluss der beiden Außenflächen.

                                         Die Querruder haben eine sogenannte "Friesennase". Um einen entgegen der

                                         Flugrichtung entstehendes Giermoment durch den Widerstand des nach unten

                                         ausschlagenden Ruders zu vermeiden kann man entweder eine Querruder-

                                         differenzierung vornehmen (geringerer Ausschlag nach unten) oder den Quer-

                                         ruderdrehpunkt nach oben versetzen (Friesen-Querruder).

                                        

                                         

                                          Befestigung des Seitenruders.

Befestigung der Flächen. Anschluss der Rudermaschinen für Querruder und Landeklappen.

 

  

Ohne Pilot geht nicht. Wer soll sonst steuern?

 

 

Test des Motors. Bei der Größe des Seglers und des damit verbundenen Gewichts sind natürlich ein erfahrener Schlepppilot,

Fredi Gass (www.schleppseilwinde.ch) und ein entsprechendes Schleppmodell, Glasstar von Fliegerlandshop mit einem 140 ccm

Boxermotor, für einen funktionierenden und originalen Schlepp notwendig.

 

Kurz vor dem Start. Das Stützrad wird noch entfernt, da es nur       Hervorragend funktionierender Erststart.

als Manöverierhilfe am Boden benötigt wird.

 

Das Modell in optimaler Fluglage beim Schlepp. Das Rad ist gefedert und hat eine Bremse.

Das Einziehfahrwerk hat beim Original nicht einwandfrei funktioniert.

 

Das Team glücklich und stolz nach dem erfolgreichen Erstflug.

 

Weitere Details des Scale-Modells

  

Die Spanten wurden aus 4 mm Pappelsperrholz,                   Die Holmbrücke ist aus Aluminium gefräst.

teilweise aus 5 mm Flugzeugsperrholz gefräst.                       2 Stahlbolzen pro Flügel.

Die Beplankung erfolgte mit 0,6 mm Sperrholz.

 

 

 

 

 

Die Landeklappen

sind original.

Sie kamen ab

Moswey 3 bei

sämtlichen

Flugzeugen

zum Einsatz.

 

Bilder aus der Bauzeit

Rohbaufertiges Modell