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Stand: 08.04.2019


Sie sind hier: Original-Oldtimerszene - Neukom Segelflugzeuge

Unser besonderer Dank gilt der Familie Neukom und Lilly-Annemarie

Grundbacher. Ohne diese umfangreiche Hilfe wäre es nicht möglich

gewesen, diese Dokumentation zusammenzustellen.

 

Typ
Prototyp
BJ
Spannw.
Gleitz.
Bemerkungen
Elfe MN
HB-736
1963
17,5 m
-

Prototyp mit V-Leitwerk, Wölbklappen und ALU- Holm.

Erbauer: Segelflugzeugbau A. Neukom

Eigentümer und Halter: Martin Neukom (01/2013)

Elfe MN-R
HB-781
1964
17,5 m
44,4
R= Ruckstuhl (Auftraggeber); nur mit Bremsschirm
Elfe S1 SV
-
-
-
-
-
Elfe S2
HB-801
1965
15,0 m
-
2 Stück hergestellt mit V-Leitwerk oder Pendelruder.
Elfe S2/3P
HB-803
1965
15,0 m
37,5

3 Stück; Rumpf von S2 und Flügel von S3; Pendelruder

Erbauer: Segelflugzeugbau A. Neukom

Eigentümer und Halter: Thomas Kägi (01/2013)

Elfe S2/3V
HB-804
1966
15,0 m
37,5

1 Stück; Rumpf von S2 und Flügel von S3; V-Leitwerk

Erbauer: Segelflugzeugbau A. Neukom

Eigentümer und Halter: Christian Hofstettler (01/2013)

Elfe S2/S3
HB-844
1966
15,0 m
37,5
2 Stück hergestellt.
Elfe S3V
HB-783
1964
15,0 m
37,5
7 Stück hergestellt; 3-teiliger Flügel, Pendelruder
Elfe S4
HB-858
1969
15,0 m
38
14 Stück hergestellt; zweiteiliger Flügel, Pendelruder
Elfe 17
HB-982
1969
17,0 m
39

9 Bausätze = Amateurbau; zweiteiliger Flügel

Eigentümer und Halter: Michael Peter

Mithalderin: Rita Holdener (01/2013)

Elfe 17A
HB-1182
1973
17,0 m
39

Stück hergestellt im Amateurbau

Eigentümer und Halter: Werner Morgenthaler

(01/2013)

Elfe S4A
HB-1040
1973
15,0 m
37
23 Stück hergestellt; viele Amateurbauten
AN 17
HB-1043
1971
17,0 m
40

1 Stück hergestellt; Amateurbau

Amateurbau

Eigentümer und Halter: Marc Berthoud (01/2013)

Elfe S4D

D-4598
1978
15,0 m
27
21 Bausätze; bei JUBI in Oerlinghausen gebaut.
AN 66
HB-872
1966
18,0 m
48

2 Stück hergestellt, V-Leitwerk

Erbauer: Segelflugzeugbau A. Neukom

HB-872:

Haupthalter: Segelfluggruppe Randen

Haupteigentümer: Martin Accola (01/2013)

HB-901:

Haupthalter: Segelfluggruppe Randen

Haupteigentümer: André Müller

Miteigentümer: Martin Neukom, Peter Neukom,

Stefan Guyer, Friedrich Graf (01/2013)

AN 66B
HB-904
1966
18,0 m
48

1 Stück hergestellt mit V-Leitwerk

Erbauer: Segelflugzeugbau A. Neukom

Eigentümer und Halter: André Sauge (01/2013)

AN 66C
HB-1044
1971
23,0 m
48

1 Stück hergestellt; dreiteiliger Flügel

Erbauer: Segelflugzeugbau A. Neukom

Eigentümer und Halter: Club AN-66 (01/2013)

AN 66D
HB-1200
1974
21,0 m
1 Stück hergestellt; vierteiliger Flügel
Kein Segelflugzeug der Famile "Elfe" ist gleich wie die andere (Ausnahme: S 4A). Pfenningers Idee des Anstrebens eines Laminar-Flügelprofils und die Sandwich-Bauweise mit 1 mm Birkensperrholz wurde mit der Elfe-Serie verwirklicht. Alle Sperrholzbeplankungen wurden von A. Neukom nicht überzogen. Die Formteile sind aus GFK. Abgesehen von der AN 66 haben alle Neukom-Elfen ein Wortmann-Flügelprofil FX 61-163.
 
© Familie Neukom

 

Elfe MN

Prototyp der Elfe MN, HB-736, bei einer Baumlandung.

 

Elfe MN-R

 

Elfe MN-R, HB-781, welche für Ruckstuhl hergestellt wurde.

Die Aufnahme entstand auf dem Klippeneck.

 

 

Elfe S2

Das Flugzeug ist unter der Nr. BGA-3374 registriert. In den Unterlagen wird auf die HB-801 verwiesen.

Das Flugzeug scheint somit der restaurierte Prototyp zu sein.

Elfe S 2 im Windenschlepp.

  

 

 

Elfe S2/3V

Flugzeug Elfe S2/3V; Rumpf von S2 und Flügel von S3; V-Leitwerk

 

Elfe S2/S3

Prototyp des 15 m spannenden Flugzeuges. Es wurden lediglich 2 Stück hergestellt.

 

 

Elfe S3V

Das Flugzeug hatte am 31.07.1988 einen schweren Unfall im Engadin am Muottas Muragl, wobei der 46-jährige Pilot verstarb. Der Start erfolgte um 12.55 Uhr im Windenschlepp vom Flugplatz Samedan. Um ca. 14.30 Uhr wurde das total zerstörte Flugzeug von Wanderern auf ca. 2.500 m Höhe entdeckt. Das Flugzeug war mit dem Zugseil der Skiliftanlage ca. 8 m über dem Boden kollidiert.

Elfe S 3V mit dreiteiligem Flügel

 

Elfe 17

Prototyp der Elfe 17 mit 17 m Spannweite. Eigentümer und Halter: Michel Peter,

Mithalterin: Rita Holdener (01/2013).

 

AN 17

AN 17, HB-1043.

 

Elfe S 4D

Die Jugendbildungsstätte für Luftfahrt und Technik e.V. in Oerlinghausen hat die Musterzulassung der Elfe S 4A

für Deutschland betrieben. Nachdem verschiedene Änderungen vorgenommen wurden, änderte sich die Bezeichnung

in Elfe S 4D (D = Deutschland). Es wurde die Teilherstellung des Segelflugzeugs Elfe S 4D im Amateurbau

genehmigt, wobei folgende Teile von der Jugendbildungsstätte in Oerlinghausen zu beziehen waren:

- Rumpfvorderteil aus GFK

- Seitenruderschalenteile

- Höhenruderschalenteile

- Flügel im Rohbau mit Hauptbeschlägen (Querruder und Bremsklappen können im Amateurbau fertiggestellt werden)

- Alle Großteile

- Alle Schweißteile

 

Bei der Elfe S 4D wurde die Höchstmasse gegenüber der S 4A um 20 kg auf 370 kg erhöht.

Das obige Bild wurde 2012 in  Polen erstellt.

 

 

 

 

Hier sind deutlich die unterschiedliche Gestaltung der Seitenruderflosse und des Seitenruders zu sehen.

Elfe S 4A, HB-1199 (gelb), Elfe S 4D, D-7422 (weiß).

 

 

 

AN 66

AN 66 startet zum Erstflug. Das erste Neukom-Segelflugzeug mit Profil Eppler 441.

 

AN 66. Es wurden lediglich 2 gebaut. Einziehfahrwerk, Wölbklappen, Bremsschirm. Max. Fluggewicht 420 kg.

Die Aufnahme entstand auf dem Flugplatz Schmerlat.

 

Der Flächenholm bestand aus Leichtmetall. Die Flächen wurden im Sandwich-Verfahren hergestellt. Beplankt wurden

die Flächen mit 2 Sperrholzplatten, zwischen die beim Zusammenkleben eine Balsaholzplatte eingelegt wurde.

Dieses Sandwich-System wurde auch beim Rumpf angewandt, im Vorderteil wurde jedoch GfK verwendet.

Die Haube konnte nach vorne geschoben werden. Der Pilot nahm eine halb liegende Stellung ein.

 

Landung des Prototyps der AN 66.

Rüstgewicht: 288 kg; maximales Fluggewicht: 400 kg; Beste Gleitzahl: 45 bei 96 km/h;

minimale Sinkgeschwindigkeit: 0,50 m/sec bei 75 km/h.

 

AN 66C

AN 66 C. Hergestellt mit 23 m Spannweite und dreiteiligem Flügel; Erstflug: September 1973.

Rüstgewicht: 420 kg; Wasserbalast: 60 kg; max. Fluggewicht: 650 kg.

Min. Sinken: 0,50 m/sec bei 75 km/h; Beste Gleitzahl: 48 bei 90 km/h.

Die Wölbklappen gingen über die gesamt Flügel-Hinterkante. Mit variabler Flügelgeometrie.

Flügel und Rumpf in Sandwich-Bauweise aus 1 mm Sperrholz und Balsaholz als Füllstoff.